Was bietet die Heimatortsgemeinschaft für ihre Mitglieder in Deutschland?

Ist oft die Frage, die an die Mitglieder des Vorstandes und besonders an mich als Vorsitzenden gestellt wird.

Meistens sind immer vier Hauptereignisse als Antwort nötig:

Das Meschendorfer Treffen seit 28 Jahren (alle zwei Jahre).
Der Meschendorfer Fasching bietet alljährlich Begegnungsmöglichkeiten.
Der alljährliche Trachtenaufmarsch in Dinkelsbühl.
Das alljährliche Nachbarschaftszeichen mit Neuigkeiten, die rein Meschendorf betreffen und in dem sich unsere Leute mit allem, was sie interessiert, wieder finden, ja sich sogar mit ihren Mitteilungen als Autoren einbringen können.

Wobei nicht zu vergessen ist, dass:

Die Friedhofpflege, als Anliegen der älteren Generation zur Achtung und Bewahrung der letzten Ruhe ihrer Vorfahren, ist auch eine ehrenamtlich erbrachte Leistung für unsere Mitglieder in Deutschland.
Orgelreparatur und Bemühungen in Sachen Förderprogramm „Renovierung Kirchenburgen“, mit dem Ziel „Heimatpflege“ wozu wir lt. unserer Satzung verpflichtet sind.
Das Heimattreffen in Meschendorf wird auch für die in Deutschland lebenden Meschendorfer veranstaltet. Hierbei ist als Hintergedanke auch die freundschaftliche Pflege der Beziehungen alter Bekanntschaften und Obrigkeit angedacht.
Das hergerichtete Pfarrhaus in Meschendorf wird auch für unsere Mitglieder als Begegnungsstätte mit Unterkunft zur Verfügung gestellt.
Pflege und Vertiefung der Beziehungen zu der Heimatkirche als informierter und gestaltender Verein.
Bemühungen zur Beteiligung unserer Jugend, organisierte Jugendtreffen, Neugestaltung der Homepage als moderne Begegnungsplattform.

Wenn man sich nun diese zwei Felder der Aufzählungen anschaut, erkennt man unschwer, dass vier der zehn Anführungen reine in Deutschland für unsere in Deutschland lebenden Mitglieder sind. Mehr ist auch leider nicht möglich, weil durch diese Aktivitäten die Kapazität des Vorstandes erschöpft ist. Denn all das gilt es zuerst zu organisieren und an diesen Feierlichkeiten die Hauptlast zu tragen. Als zweites sind unsere Besucherzahlen rückläufig und die Mitglieder, die durch Tod ausscheiden, werden nicht durch Neumitglieder aufgefangen. Das ist schade. Hinzu kommt, dass immer weniger unserer Mitglieder bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, was bei den Neuwahlen des Vorstandes im letzten Jahr schmerzlich zu erfahren war.

Die anderen sechs Punkte können und werden durchgeführt, weil immer noch genügend Spenden der Altgeneration eingehen und weil es die Verpflichtung der HOG ist, Heimatpflege zu gewährleisten. Die Hauptlast der Tätigkeiten wird auch hier vom Vorstand getragen, obwohl es allen Mitgliedern frei steht, ihre Hilfe anzubieten.

Ich hoffe, euch durch diese ehrliche Darstellung, die große Leistung des Vorstandes nahe gebracht zu haben und erhoffe und wünsche mir im Namen des Vorstandes konstruktive Beiträge und selbstverständlich Hilfe, um alle diese Aufgaben auch in Zukunft meistern zu können.

Euer Heinz-Georg Dörner